Freuden am Wegesrand

Die Tage werden kürzer, es wird plötzlich viel früher dunkel und man spürt: der Herbst hält Einzug. Ein Hauch von Melancholie schleicht sich ein, aber dann fährt man mit dem Fahrrad der untergehenden Sonne entgegen, die Luft ist frisch, aber noch nicht wirklich kalt. Plötzlich sieht man Wegesrand zwei kopulierende Hunde und erkennt: man kann sich den Frühling auch im Herzen behalten und seien es nur in Form von überkochenden Frühlingsgefühlhormonen.

Man sollte sich daran ein Beispiel nehmen, aber wann trifft man schon Gleichgesinnte am Wegesrand… viel zu selten. Außerdem ist hier eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgenisses nicht fern und erfahrungsgemäß zahlt die Rechtschutzversicherung in diesen Fällen eher ungern.

Also alles in allem ist es vielleicht auch ganz gut, dass so langsam Herbst und früher dunkel wird und die Hormone sich in Richtung Winterschlaf begeben.

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